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29.08.2019: Rettung für das Nördliche Breitmaulnashorn in Sicht

Am 22. August 2019 sind den beiden letzten überlebenden Weibchen des Nördlichen Breitmaulnashorns in Kenia zehn Eizellen entnommen worden. Sieben der zehn Eizellen konnten nun erfolgreich zur Reife gebracht und künstlich befruchtet werden. Die künstliche Befruchtung erfolgte durch eine intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) mit zuvor eingefrorenen Spermien von zwei Bullen der Nördlichen Breitmaulnashörner am 25. August 2019, wie ein internationales Team von Wissenschaftlern und Umweltschützern bekannt gab. Dies ist der nächste entscheidende Meilenstein, um hoffentlich lebensfähige Embryonen zu erzeugen, die eingefroren und dann später
von einem Südlichen Breitmaulnashorn- Weibchen als Leihmutter ausgetragen werden sollen. „Wir waren überrascht über die sehr hohe Reifungsquote. Eine solch hohe Zahl erreichen wir bei Südlichen Breitmaulnashörnern in europäischen Zoos nicht“, berichtet Cesare Galli vom Labor Avantea in Cremona (Italien), der das Befruchtungsprojekt leitete. "Jetzt werden die befruchteten Eizellen inkubiert und wir müssen abwarten, ob sich lebensfähige Embryonen so weit entwickeln, dass sie für einen späteren Transfer in flüssigem Stickstoff konserviert werden können.“ Am 10. September herum wird bekannt gegeben, ob sich möglicherweise Embryonen entwickelt haben.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.