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29.08.2019: Artenschutzkonferenz stellt weitere Arten unter Schutz

Am Mittwoch, 28.08.2019, ist in Genf die Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens zu Ende gegangen. Die Vertragsstaaten konnten sich auf zahlreiche Handelsbeschränkungen und -verbote einigen. Zur Kontrolle des ungeregelten Handels wurde zum ersten Mal die Giraffe unter Anhang II des Übereinkommens gelistet. Ein Antrag mehrerer südafrikanischer Länder auf Lockerung des internationalen Verbots des Elfenbein- und Nashornhornhandels wurde nicht bewilligt. Deutschland hatte sich zusammen mit vielen anderen Staaten gegen die Lockerung gewehrt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze erklärte: „Viele Tier- und Pflanzenarten sind stark gefährdet und brauchen unseren Schutz – von den Elefanten über Haie und Rochen bis zu den Tropenhölzern. Eine Ursache dafür ist der internationale Handel. Die Beschlüsse von Genf sind gute und wichtige Schritte für den Artenschutz. Die Staatengemeinschaft hat beim Artenschutz
Handlungsfähigkeit bewiesen. Das Verbot des internationalen Handels mit Elfenbein und Nashornhorn bleibt bestehen. Das ist ein weiteres Signal im Kampf gegen die Wilderei: Keiner darf mit Wilderei und illegalem Handel mit geschützten Arten Profite machen." Als einen weiteren Erfolg im Artenschutz wertet die Ministerin das Exportverbot von lebenden Elefanten aus der Wildnis in Zoos. Die ist nur noch in wenigen Ausnahmefällen möglich, sofern das Verbringen der Arterhaltung der Elefanten in Afrika dient. Außerdem hat die Konferenz beschlossen, dass Makohaie, Gitarrenfische und Seegurken besser geschützt werden sollen. Weiterhin wurden zahlreiche zusätzliche Beschränkungen und Verbote für den Handel mit Reptilien und Amphibien festgelegt: die auf deutsche Initiative eingereichten Vorschläge zur Listung der in China und Vietnam heimischen Gattungen der Tigergeckos sowie Molche wurden ohne Gegenstimmen angenommen.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.