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28.08.2019: Rekordzahl junger Seehunde im Wattenmeer

Im niedersächsischen Wattenmeer wurden in diesem Jahr so viele Jungtiere bei den Seehunden gezählt wie nie zuvor. Dies geht aus den Ergebnissen der insgesamt 15 Flüge hervor, die in diesem Jahr durchgeführt wurden. Wie das niedersächsische Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) mitteilt, wurden insgesamt 9.836 Seehunde gezählt. Diese Zahl liegt etwas unter dem höchsten Wert des Jahres 2017, als 9.946 Tiere gezählt wurden. Erfreulich ist allerdings, dass die Zahl der Jungtiere in diesem Jahr mit 2.711 so hoch ist wie nie zuvor. In den Jahren 2018 und 2017 wurden 2.158 bzw. 2.212 Jungtiere gezählt. LAVES-Präsident Prof. Dr. Eberhard Haunhorst teilte zudem mit, dass die Tiere insgesamt einen
ausgesprochen gesunden und vitalen Eindruck machten. Bei tot an der Küste angespülten Tieren und eingeschläferten Seehunden, die untersucht wurden, konnten glücklicherweise keine Hinweise auf Viruserkrankungen wie die Seehundstaupe nachgewiesen werden. Die Seehunde sind ein wichtiger Bioindikator für den einzigartigen Lebensraum Wattenmeer. „Anzahl und Gesundheitszustand lassen Rückschlüsse auf die Wasserqualität und auf den Fischbestand zu. Und damit eben auch auf das empfindliche Lebensmittel Fisch“, erläutert Haunhorst. Damit hat sich die Seehundpopulation seit dem letzten Einbruch durch die Seehundstaupe im Jahr 2002 kontinuierlich erholt und ist jetzt auf sehr hohem Niveau stabil.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.