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28.08.2019: Tier- und Artenschutzorganisationen fordern Mitspracherecht

In verschiedenen Treffen haben sich seit Sommer 2018 Zirkusdirektoren und Verantwortliche des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu neuen Regelungen für die zukünftige Haltung von Wildtieren im Zirkus ausgetauscht. Bisher wurden die Ergebnisse dieser Gespräche nicht offengelegt. Der Deutsche Naturschutzring hat nun zusammen mit neun weiteren Tier- und Artenschutzverbänden Bundesministerin Julia Klöckner in einem Schreiben aufgefordert, das von der Zirkusbranche vorgelegte Konzept einsehen und kommentieren sowie an weiteren Treffen teilhaben zu können. „Wenn das Bundeslandwirtschaftsministerium geheime Verhandlungen mit Zirkusvertretern führt und dabei die Tier- und Artenschutzorganisationen bewusst ausschließt, sind keine guten Ergebnisse im Sinne der Tiere zu erwarten. Dass
genau die Zirkusbranche, die seit Jahrzehnten den Tierschutz mit Füßen tritt, sogar ihr eigenes Konzept für die Neuregelung vorlegen darf, zeigt einmal mehr die lobbynahe Einstellung von Bundesministerin Julia Klöckner. Es kann nicht sein, dass nicht mehr zeitgemäße „Traditionen“ vor die Bedürfnisse leidender Lebewesen gestellt werden“, kommentiert Undine Kurth, Vizepräsidentin des Deutschen Naturschutzrings ihre Forderung. Die Tier- und Artenschutzorganisationen setzen sich für ein generelles Wildtierverbot im Zirkus ein, da die Haltung von Tieren in reisenden Zirkusbetrieben nicht mit dem Tierschutz vereinbar ist. Im Herbst dieses Jahres befasst sich der Bundestag mit einem Antrag (Drucksache 19/7057) der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Wildtiere im Zirkus zu verbieten.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.