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27.08.2019: Usutu-Virus hat sich deutschlandweit ausgebreitet

In den vergangenen Jahren hat sich das Usutu-Virus in ganz Deutschland ausgebreitet. Das zeigen die Auswertungen der Usutu- Verdachtsmeldungen, die der NABU kürzlich veröffentlicht hat. Demnach wurden in 2018 mehr als 13.400 Verdachtsfälle mit gut 27.500 toten oder kranken Vögeln gemeldet. Mit Hilfe von Fallbeschreibungen konnte knapp die Hälfte aller Meldungen als wahrscheinliche Usutu-Fälle identifiziert werden. Bei mehr als 14.500 Vögeln handelte es sich um Amseln. Deutschlandweit wurden 845 Vögel in Laboren positiv auf den Usutu-Erreger getestet. Die Auswertungen zeigen zudem, dass das Virus und das damit verbundene Vogelsterben von 2012 bis 2018 aus dem Rhein-Main- Gebiet entlang
des Rheintals zunächst Richtung Norden vorangeschritten und nach und nach das ganze Land erreicht hat. Nur einige Mittelgebirgsregionen waren auch im letzten Jahr noch Usutu-frei. Den Analysen zufolge wurden 93 Prozent aller Fälle in den Monaten August und September gemeldet, was auf den langen und heißen Sommer zurückzuführen ist, der die Inkubationszeit des ursprünglich tropischen Virus in den Stechmücken verkürzt und damit die Verbreitung des Virus stark beschleunigt hat. Der NABU bittet weiterhin darum, dass tote oder kranke Amseln über das Onlineformular gemeldet werden, um herauszufinden, ob der Usutu- Virus für den starken Rückgang dieser Vogelart verantwortlich ist (-11%).

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.