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26.08.2019: Tierärzte häufiger am digitalen Pranger

Tierärzte sehen sich in letzter Zeit vermehrt nicht-substanziellen Anschuldigungen im Internet gegenüber. Dies betrifft laut Dr. Thomas Steidl, Präsident der Landestierärztekammer Baden-Württemberg, neben Tierärzten auch Ärzte und Zahnärzte. Dabei würden Bewertungsportale im Internet missbraucht und Anschuldigungen ohne sachliche Begründungen bis hin zur Gewalt-androhung eingetragen. "Wir müssen in der letzten Zeit eine bedrohliche Zunahme solcher nicht nachweisbaren Anschuldigungen gegenüber Ärzten, Zahnärzten und Tierärzten feststellen, die die Kolleginnen und Kollegen sowie deren Mitarbeiter unverhältnismäßig belasten, Zeit- und Geldaufwand bis hin zur Existenzbedrohung bedeuten“, so Dr. Thomas Steidl, Präsident der Landestierärztekammer Baden-
Württemberg. Steidl empfiehlt, in einem solchen Fall unverzüglich Beratung in Anspruch zu nehmen. Die Bundestierärztekammer wird sich auf der Deligiertenversammlung im Herbst ebenfalls mit dieser Problematik beschäftigen. Dabei will man überprüfen, inwieweit ein Maßnahmenkatalog zur Hilfestellung erarbeitet werden kann. Das Grundproblem sei allerdings, dass durch das Erheben der Empörung zum Maß aller Dinge eine sachliche Auseinandersetzung kaum möglich ist. Unterstützen Sie als Tierhalter nicht solche Stimmungsschlachten, indem Sie nicht nachgewiesene Anschuldigungen „liken“. „Bei Fragen oder Beschwerden wenden Sie sich am einfachsten an Ihre Tierarztpraxis und besprechen das Problem sachlich“, bittet Steidl.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.