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26.08.2019: NABU: Handelsstopp für Eisbär- und Nashorn-Produkte

Anlässlich der noch bis zum 28. August stattfindenden Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) fordert der NABU streng regulierte internationale Handelsverbote und ein Verbot der Trophäenjagd auf Eisbären und Nashörner. „Der internationale Wildtierhandel hat dramatische Folgen für Eisbären und Nashörner. Besonders in Asien werden astronomische Summen mit dem Verkauf von Nashorn-Horn und Eisbärfellen erzielt. Im Fall von Eisbären ist dieser Handel sogar legal“, erklärt NABU-Vizepräsident und Vorsitzender der NABU International Naturschutzstiftung, Thomas Tennhardt. Die Forderung wird gestützt durch aktuelle Studien, die belegen,
dass der Bestand der Eisbären sowohl durch den Klimawandel als auch durch die Jagd gefährdet ist. Eine hohe Nachfrage in China sorgt demnach für eine hohe Jagdquote in Kanada, dem letzten Exportland für Eisbärprodukte. Der Handel mit Nashorn-Horn nimmt in Vietnam und China weiter zu, da dieses neben dem Einsatz in der traditionellen Medizin und als Potenzmittel zunehmend auch als Statussymbol angesehen wird. Laut einer Studie von Dr. Barbara Maas, Leiterin für internationalen Artenschutz der NABU International Naturschutzstiftung, könne die globale Nashornpopulation aller existierenden Arten in Afrika und Asien die immense Nachfrage jedoch nicht einmal ansatzweise decken.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.