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22.08.2019: ASP: VIER PFOTEN ruft zur Vorsicht auf

Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN mahnt wegen des Voranschreitens der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu erhöhter Aufmerksamkeit. Nicht nur in Asien, wo bereits über 5 Millionen Schweine der Tierseuche zum Opfer gefallen sind, auch in Europa breitet sich die ASP immer mehr aus. Sollte die hoch ansteckende Tierseuche auch in Deutschland ausbrechen, müssten viele Schweine getötet werden. Zur Minimierung des Verbreitungsrisikos bittet VIER PFOTEN daher Reisende, keine Schweinefleischprodukte aus Ländern mit nach Hause zu bringen und sich vor einer Auslandsreise über den Tierseuchenstatus im Urlaubsland zu informieren. So wird außerdem darauf hingewiesen, dass Schweinefleisch enthaltende Lebensmittel unzugänglich für Tiere aufbewahrt und keine Grillreste oder
anderes Fleisch an Tiere verfüttert werden sollten. „Der Erreger kann sich in roher Wurst oder Aufschnitt über Monate halten. Ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot kann in einer Katastrophe enden. Kommt ein Wild- oder Hausschwein mit kontaminierten Lebensmitteln in Kontakt, wird es sich anstecken und Artgenossen infizieren. In den Großbetrieben der Intensivtierhaltung werden tausende Tiere auf engstem Raum gehalten; in einem solchen Umfeld kann sich die Krankheit wie ein Flächenbrand ausbreiten. Im Ausbruchsfall müssen immer alle Schweine des betroffenen Betriebes getötet werden. Das Seuchengesetz erlaubt darüber hinaus auch weitere Tötungen in einem größeren Radius. Dies könnte auch gesunde Tiere betreffen. Das ist aus Tierschutzsicht inakzeptabel!“, so VIER PFOTEN in einer Erklärung.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.