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19.08.2019: DAFA: Verlagerung der Tierhaltung ins Ausland verhindern

Die Deutsche Agrarforschungsallianz (DAFA) hat ihren Zwischenbericht des vor sieben Jahren eingerichteten Fachforums Nutztiere vorgelegt. Hier vertritt die DAFA die Meinung, dass hohe Tierwohlstandards in Deutschland nicht dazu führen müssen, dass sich die Nutztierhaltung in Länder verlagert, in denen ein niedrigeres Niveau beim Tierwohl gilt. Dafür muss gegeben sein, dass die Politik sich das Ziel setzt, die Nutztierhaltung auch weiterzuentwickeln, wie Agrarheute berichtet. Hierfür seien laut DAFA neben der Formulierung einer geschärften nationalen Nutztierstrategie die Konkretisierung von Zielformulierungen wie mehr Platz oder Außenklima sowie die Entwicklung
von genehmigungs- und wettbewerbsfähigen Haltungsverfahren notwendig. Ein höheres Niveau beim Tierwohl könnte beispielsweise mittels einer Tierwohlprämie erreicht werden, denn die Mehrheit der Deutschen wünscht sich laut Erkenntnissen der beteiligten WissenschaftlerInnen höhere Tierwohlstandards, jedoch sei die Bereitschaft, mehr Geld dafür auszugeben, noch nicht hoch genug. Die Wissenschaftler sehen daher die Politiker in der Pflicht und fordern konkrete Antworten, beispielsweise auf die Frage, ob anspruchsvolle Tierwohlziele nur in einem hochpreisigen Nischensegment oder in der gesamten Breite des Agrarsektors realisiert werden sollen.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.