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Freigehege für Kaninchen winterfest machen
08.10.2019
Grundsätzlich können Kaninchen auch den Winter im Außengehege verbringen. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) gibt Tipps, worauf dabei geachtet werden muss und wie jetzt bereits der kommende Sommer vorbereitet wird. Im Außengehege benötigen die Tiere im Sommer unbedingt einen schattigen Rückzugsplatz, um sich vor Sonne und Hitze zu schützen. Sträucher und Bäume sind ideale Schattenspender. Für viele Gehölze ist der Herbst die beste Pflanzzeit. Deshalb sollte man sich bereits jetzt beraten lassen, welche Pflanzen optimal sind. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Pflanzen für die Kaninchen nicht giftig sind, da sie diese gerne anknabbern. Auf Pflanzen wie Goldregen und Kirschlorbeer sollte deshalb grundsätzlich verzichtet werden. Gesunde Kaninchen haben kein Problem damit, den Winter
im Außengehege zu verbringen. Allerdings müssen sie sich an die niedrigen Temperaturen langsam gewöhnen, damit sich ihr Fell entsprechend anpasst und wirklichen Schutz gegen niedrige Temperaturen bietet. Die Tiere benötigen zudem einen wetterfesten Bereich, in dem sie vor Regen, Wind und Schnee geschützt sind. Die Wände und das Dach des Stalls sollten zudem isoliert werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das Dämmmaterial nicht von den Tieren gefressen werden kann. Zudem sollte der Stall keinen direkten Bodenkontakt besitzen und großzügig mit Einstreu, die möglichst saugfähig und isolierend ist, ausgestattet werden. Die Einstreu sollte stets trocken sein. Mehr über die Haltung von Kaninchen und anderen Heimtieren verrät auch ein eLearning-Kurs des Portals für TFAs www.tfa-fortbildung.de.
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