Adspektion...
      Palpation...
         Information!
Vetion.de - Homepage
Sitemap Kontakt Impressum Mediadaten / Preisliste Newsletter abonnieren Tierärzteverzeichnis Vetion.de - Homepage
Aktuelles
Fachinformationen
Fokusthemen
Haustiere in Ferien
Einführung
Inhalte
Urlaubsplanung ...
Die Daheimgebli...
Reiseziel und T...
Reisevorbereitu...
Reisegepäck (Fu...
Auf der Reise (...
Im Urlaub (Eing...
Checkliste - Ur...
Reisekrankheiten
Einreisebestimm...
Publikationen
Tierhalterinfos
Gesetze
Links
News
Quiz
Bilder
Medien
Tierarten Spezial
Video u. Audio
Recht & Steuern
Externe Publikationen
Tierhalterinfos
Buchrezensionen
Industrie - News
Internet
Tierärztebereich
eLearning
Adressen & Links
Gesetze
Spaß & Spiel
Lexikon
Jobs & Kleinanzeigen
Vetiosus
Shop
Buiatrik.de
Vets4vieh.de
Tierhalter-Wissen.de
TFA-Fortbildung.de
ÖkoVet
Haftungsausschluss
Haustiere in der Ferienzeit  
Reisevorbereitungen (Kennzeichnung, Fütterung, Läufigkeit, Maulkorb- und Transportbehältnis)
Wenn Sie mit Ihrem Tier in den Urlaub fahren, müssen Sie bestimmte Vorbereitungen treffen. Welche, sagen wir Ihnen.

Überprüfen Sie im Impfpass Ihres Hundes, ob die Standardimpfungen jährlich wiederholt wurden. Informieren Sie sich rechtzeitig (siehe "Einreisebestimmungen") vor Reiseantritt bei Ihrem Tierarzt über die Einreisebestimmungen Ihres Urlaubslandes. Einige Einreisebestimmungen fordern auch ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis, das Sie nur beim Amtstierarzt erhalten. Bedenken Sie, dass Sie auf dem Weg in Ihr Urlaubsland unter Umständen durch mehrere Länder reisen, für die wieder andere Einreisebestimmungen gelten.
Reisen sie in ein Land in dem Maulkorbpflicht besteht, sollten Sie Ihren Hund rechtzeitig an das Tragen eines Maulkorbs gewöhnen. Eine Anleitung zur schonenden Gewöhnung an den Maulkorb finden Sie in einem Merkblatt der 71 "Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT)".

Für den Fall, dass Ihr Hund auf der Reise abhanden kommen sollte, ist es empfehlenswert ihn vor Reiseantritt eindeutig kennzeichnen zu lassen. Zu diesem Zweck können Sie ihm beim Tierarzt tätowieren oder ihm einen Mikrochip einsetzen lassen. Zur Sicherheit sollte Ihr Hund zusätzlich am Halsband eine Plakette mit der Urlaubs- sowie der Heimatadresse (Telefonnummer) tragen.

Im Urlaub ist Fertignahrung besser geeignet als Frischfutter. Vor allem in südlichen Ländern ist wegen Infektionsgefahr von rohem Fleisch abzuraten. Wenn Sie zu Hause das Futter für Ihren Liebling selber frisch zubereiten, sollten Sie ihn rechtzeitig vor den Ferien auf Fertigfutter umstellen. Besonders praktisch ist Trockennahrung, da dieses kaum verdirbt, gut zu transportieren und leicht verdaulich ist. Ist Ihr Hund dieses Futter nicht gewöhnt, sollten Sie ihn bereits zuhause 1-2 Wochen vor dem Urlaub schrittweise darauf umstellen. Eine hohe Verdaulichkeit und Energiedichte des Futters senkt die Kotmenge und den Wasserverluste über den Kot, was gerade auf der Reise für Hund und Halter eine große Erleichterung bedeutet. Können Sie die üblichen Fütterungszeiten Ihres Hundes im Urlaub nicht einhalten, stellen Sie ihn möglichst schon vor dem Urlaub auf den veränderten Rhythmus ein.

Wenn Sie mit einer Hündin auf die Reise gehen, sollten Sie überlegen, ob diese vielleicht im Urlaub läufig wird. Ist dies der Fall, kann es empfehlenswert sein die Läufigkeit medikamentell zu verschieben. In den südlichen Ländern gibt es meist zahlreiche herrenlose Rüden, die Ihnen im harmlosesten Fall lästig werden können. Schlimmstenfalls können diese - abgesehen vom ungewollten Nachwuchs - aber auch Krankheiten (z.B. Sticker-Sarkom) übertragen. Wenden Sie sich auch deshalb rechtzeitig an Ihren Tierarzt.

Ist Ihr Hunde noch nicht mit dem Auto vertraut, gewöhnen Sie ihn zunächst an das Fahrzeug selbst. Lassen Sie ihn bei geöffneten Türen durch das Auto klettern und im Auto sitzen, wenn möglich auch fressen. Anschließend können Sie kurze Übungsfahrten unternehmen, die zunehmend länger dauern dürfen. Ein anschließender Spaziergang ist die beste Belohnung. Verträgt Ihr Hund längere Fahrten mit dem Auto nicht, so wird er unruhig, zittert oder erbricht während der Fahrt. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, ihn im Auto auf eine dicke Schaumgummimatte zu setzen. Wenn dies nicht ausreicht, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt und lassen Sie sich über weitere Maßnahmen (z.B. Beruhigungsmittel) beraten.

Verreisen Sie mit der Bahn, dem Flugzeug oder dem Schiff sollten Sie sich rechtzeitig über die Beförderungsbestimmungen informieren. Manche Fluggesellschaften gestatten die Beförderung von Hunden nur in Transportboxen im Laderaum. Überlegen Sie, ob das für Sie in Frage kommt. In der Regel müssen Sie eine solche Transportbox für den Flug kaufen (z.B. bei Lufthansa). Achten Sie beim Kauf einer Transportbox darauf, dass Ihr Hund darin bequem liegen, sitzen, stehen und sich umdrehen kann. Je besser und schonender Sie Ihren Hund vor dem Abflug an den Umgang mit der Transportbox gewöhnen, desto weniger Stress wird die Flugreise für ihn bedeuten. Geben Sie Ihrem Hund deshalb ausreichend Zeit, sich an die Transportbox zu gewöhnen. Lassen Sie zu diesem Zweck die Box zu Hause offen stehen, füttern Sie den Hund in der Box, lassen Sie ihn darin schlafen und transportieren Sie den Hund im Auto in dieser Box.




Fokusthema bewerten
Wie bewerten Sie das Fokusthema nach Schulnoten auf einer Skala von 1 - 5 ?
1 2 3 4 5
zurück  
nach oben nach oben