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Hundehaltung in der heutigen Gesellschaft  
Der Weg zum sozialverträglichen Hund
Hundewelpen

Der an der Leine zerrende, kläffende Hund, der Katzen, Fahrräder und Jogger jagt, ist ein Alptraum für jeden Hundebesitzer. Kommen noch aggressive Verhaltensweisen gegen Artgenossen oder gar Menschen hinzu, ist dies häufig ein Grund, den Hund abzuschaffen oder gar einzuschläfern.
Aber wie kann man verhindern, dass sich der eigene Hund zu so einem Problemfall entwickelt?

1. Am Anfang steht das Wort - der theoretische Hintergrund
Bevor man sich einen Hund anschafft, sollte man sich die "Bedienungsanleitung" genau durchlesen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an gut verständlichen, kurzweilig geschriebenen Büchern, die einen mit Wesen, Verhalten und Erziehung von Hunden vertraut machen:

  • Der Familienbegleithund im modernen Hausstand, Günther Bloch, Westkreuz Verlag
  • Mensch - Hund - Harmonie, Unterordnung auf neue Art, Ekard Lind, Verlag Gräfe & Unzer
  • Der Hundeführerschein, Sachkunde - Basiswissen und Fragenkatalog, Celina DelAmo, Ulmer-Verlag
  • Lassie, Rex und Co - Der Schlüssel zur erfolgreichen Hundeerziehung, Felicia Rehage, Kynos Verlag
  • Hundeverhalten, Barbara Schöning, Kosmos Verlag

2. Der Hund als Mitglied der Familie
Der Hund ist ein soziales Tier, das heißt das Zusammenleben mit Artgenossen (oder dem Menschen als Ersatz) gehören zu den Grundbedürfnissen eines Hundes. Ein Hund braucht Familienanschluss und sollte nicht alleine im Zwinger gehalten werden. Isolierte Hunde entwickeln überdurchschnittlich häufig Verhaltensstörungen und Aggressionen.

3. Wer ist hier der Boss?
Ein Hund lebt in einer Hierarchie. Er braucht einen festen Platz in seinem Rudel bzw. seiner Familie. Fehlt dem Hund diese Orientierung, wird er unsicher und es kann zu Aggressionen, insbesondere gegen Familienmitglieder kommen. Hunde erlangen ihre Rangposition nicht durch körperliche Kraft und lautes Gebrüll. Vielmehr sind alltägliche Privilegien für den Hund ein Zeichen: "Hier bin ich Chef". Zu diesen Privilegien zählen unter anderem das Liegen in erhöhter Position ("Hier kann ich alles beobachten.") oder in wichtigen Durchgängen ("Hier kommt keiner ohne meine Zustimmung durch.") sowie das Ziehen an der Leine oder das Vordrängeln an Türen oder Treppen.
Ein ranghoher Hund ist auch nicht unbedingt schlecht. Problematisch wird es nur, wenn man diese Positionen anzweifelt, und möchte, dass sich der Hund nach den Bedürfnissen des Menschen richtet und nicht umgekehrt.
Also achten Sie darauf, dass Sie den Tagesablauf bestimmen und nicht der Hund. Sie brauchen dazu keine Gewalt, nur unerbittliche Konsequenz.

4."Sitz", "Platz", "Aus", "Pfui"
Ein sozialverträglicher Hund sollte auf ein paar Hörzeichen zuverlässig reagieren. Dazu gehört "Komm", "Sitz", "Bleib", "Bei Fuß" und "Nein". Fünf Worte, die ein Leben mit dem Hund sehr angenehm gestalten können. Doch wie bringt man einem Hund so etwas bei?
Dazu muss man etwas über das Lernverhalten eines Hundes wissen. Das ist ganz einfach. Ein Hund macht gerne das, was ihm Spaß macht. Dazu gehört Kuscheln, Fressen und Spielen ( = Ressourcen).
Ein Hund kann zwei Dinge sehr gut miteinander verknüpfen. Wenn der Hund also lernt, dass er durch ein bestimmtes Verhalten (sich hinsetzen, zu seinem Menschen kommen etc) etwas bekommt, was ihm Spaß macht (Kuscheln, Fressen oder Spielen), dann wird er das immer wieder tun. Dann muss man nur noch das entsprechende Wort hinzufügen ("Sitz", "Komm" etc.) und fertig.
Leider ist es so einfach doch nicht. Denn die Belohnung muss schon etwas besonderes sein, denn ein satter, müder und verwöhnter Hund wird sich für Ihre Überraschungen kaum interessieren. Sie müssen also dafür sorgen, dass die Belohnung attraktiv und nicht jederzeit erreichbar ist. Dieses Zuteilen von Ressourcen stärkt zu dem Ihre Rangposition.
Da es leider noch viele kleine und große Besonderheiten gibt, sollte man eine gute Hundeschule aufsuchen, denn in der Gruppe arbeiten macht auch mehr Spaß.

5. Die richtige Hundeschule
Die richtige Hundeschule zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass Hund und Hundeführer gerne dort hingehen. Lautes Gebrüll und Zwangsmaßnahmen verhindern jegliche Freude und blockieren den Lernfortschritt.
Wichtige Lerninhalte sollten sein: Motivation des Hundes, die wichtigsten Hörzeichen (s.o.), Anwendung der Hörzeichen auch außerhalb des Platzes. Wünschenswert ist der Abschluss mit einer Prüfung, wie dem Hundeführerschein.

6. Der verantwortungsvolle Hundehalter
Der meiste Ärger in der Öffentlichkeit kann aber schon durch verantwortungsvolles Verhalten des Hundehalters vermieden werden:

  • Leinen Sie ihren Hund an, wenn Sie ihn in bestimmten Situationen (Jogger, Radfahrer, Kinder, Straßenverkehr) nicht 100%ig unter Kontrolle haben.
  • Entfernen Sie die Kothaufen ihres Hundes immer, auch wenn keiner guckt.
  • Vermeiden Sie Belästigungen von Passanten, auch wenn ihr Hund freundlich ist "und nur spielen will". Leinen Sie ihn notfalls an.
  • Geben Sie ihrem Hund ausreichend Möglichkeit für Kontakt zu Artgenossen, damit er den aggressionsfreien Umgang mit anderen Hunden lernt.
  • Sorgen Sie dafür, dass ihr Hund möglichst viele Situationen (Wald, Stadt, Gedränge, etc) kennen und damit umgehen lernt.




   
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