Hundehaltung in der heutigen Gesellschaft

aktuelle Meldungen

Streunerhunde von Tschernobyl werden geimpft und kastriert 16.08.2017
Mehr als 30 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl in der Ukraine leben heute hunderte Streunerhunde in der Sperrzone. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN und der amerikanische NGO Clean Futures Fund (CFF) bemühen sich, diese vergessenen Hunde medizinisch zu versorgen. Ziel ist es, bis zu 120 Tiere gegen Tollwut zu impfen und zu kastrieren. Dadurch soll zum einen das Populationswachstum eingedämmt sowie die Arbeiter des Kernkraftwerks vor Tollwut geschützt werden. "Mit der Impfung der Hunde schützen wir also auch die 3.500 Arbeiter des Kraftwerks, die mit den Tieren in Kontakt kommen und sich um sie kümmern", erläutert Julie Sanders, Leiterin des Bereichs Heimtiere bei VIER PFOTEN. Im Vorfeld des Projektstarts wurde umfassende Recherchen angestellt und Studien herangezogen, um das Sicherheitsrisiko des Teams vor Ort zu minimieren.
Vier-Pfoten.at

LTK Hessen wehrt sich gegen Vorwürfe den illegalen Welpenhandel gedeckt zu haben 27.07.2017
Die Landestierärztekammer (LTK) Hessen hat in einer Stellungsnahme auf die erhobenen Vorwürfe des Hessischen Rundfunks "Behörden ließen illegale Hundehändler offenbar gewähren" reagiert. Am 26.07.2017 berichtete der Sender über einen illegalen Hundehandel in Kreuztal bei Siegen (Nordrhein-Westfalen), in den die Tierärztin Beate K. aus Weilmünster (Hessen) verwickelt sein soll. Gleichzeitig erweckte die Berichterstattung den Eindruck, als wären die mafiösen Zustände des illegalen Welpenhandels der LTK Hessen seit langem bekannt gewesen und von dieser sogar gedeckt worden. Dies weist die LTK Hessen entschieden zurück und verurteilte das Verhalten der Tierärztin. Diese soll aus Profitgier das Leiden und Sterben vieler Hundewelpen zu verantworten haben.
Stellungnahme der LTK Hessen

Ältere Hundebesitzer körperlich aktiver als Menschen ohne Hund 25.07.2017
Grundsätzlich ist es wichtig, sich viel zu bewegen. Mit zunehmendem Alter wird es immer wichtiger, seine Mobilität zu erhalten. Dabei kann ein Hund helfen, denn er fördert die körperliche Aktivität. Dies geht aus einer Studie hervor, die an der University of East Anglia in Norwich (Großbritannien) durchgeführt wurde. An der Studie beteiligten sich mehr als 3.100 Personen, von denen 18 Prozent einen Hund hielten. Dabei zeigte sich, dass sich die Hundebesitzer besonders bei schlechtem Wetter deutlich mehr bewegten als*Personen ohne Hund. Dies verdeutlicht, dass die Motivation zur Bewegung hier durch den Hund, der ja Gassi gehen muss, deutlich erhöht wurde. Daraus ließe sich eine generelle Hundehaltungsempfehlung ableiten. Soweit wollen die Autoren allerdings nicht gehen. Denn ein Hund kann zwar ein gutes Hilfsmittel sein, um auch im Alter mobil zu bleiben. Allerdings kommt die Hundehaltung dennoch nicht für jeden in Frage.
Journal of Epidemiology and Community Health

Forum Heimtier fordert mehr Eigenverantwortung von Tierhaltern 17.07.2017
In Deutschland gehören Tier zum Alltag, knapp jeder Zweite hält hier ein oder mehrere Tiere. Aber dennoch oder gerade deswegen treten immer wieder im Zusammenleben mit Heimtieren Konflikte zwischen Tierhaltern und Nichttierhaltern auf. Wie diese Konflikte gelöst und das Tierwohl gewahrt werden kann, wurde auf dem Forum Heimtier in Berlin von Politik, Wissenschaft und Verbänden diskutiert. Eine daraus hervorgehende Forderung war es, die Eigenverantwortung von Tierhaltern zu stärken. So könne z.B. ein freiwilliger Sachkundenachweis für Hundehalter durch einen verminderten Hundesteuersatz belohnt werden, schlug Dr. Barbara Schöning, Fachtierärztin und Präsidentin der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie vor. Darüber hinaus regte sie an, im Zusammenhang mit „gefährlichen Hunden“ mehr in die Forschung zu den soziologischen Hintergründen der Halter zu investieren. Welche Rolle die Persönlichkeit der Hundebesitzer spiele, werde bislang noch nicht ausreichend thematisiert. Zudem wurden für Deutschland einheitliche Tierschutzstandards gefordert, die in ihrer Gestaltung und Umsetzung nicht nach Bundesländern variieren.
Forum Heimtier

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vom 22.09.2017 bis 24.09.2017 >>>>

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