In Großbritannien ist ein mit der Influenzavirus vom Typ A/H1N1 infizierter Patient verstorben. Dies ist der erste Todesfall, der außerhalb Nord- und Südamerikas registriert wurde. Allerdings weisen die britischen Gesundheitsbehörden (NHS) daraufhin, dass die in Schottland verstorbene Person nicht nur an dem Virus erkrankt war, sondern auch an einer anderen Grunderkrankung litt. In Großbritannien ist die Zahl der nachgewiesenen Fälle mittlerweile auf über 1.200
angewachsen. Auch in Deutschland breitet sich das Virus weiter aus. Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hatte bis Sonnabend 168 Fälle der Erkrankung gemeldet. Da mittlerweile auch vermehrt Fälle auftreten, die nicht auf den Reiseverkehr zurückzuführen sind, rät das RKI zu besonderer Beachtung der persönlichen Hygiene. Dies gilt insbesondere für den Kontakt mit Reiserückkehrern und den Kontakt mit großen Gruppen wie z. B. Schulen.