OIE bekräftigt Empfehlungen zur Influenza vom Typ A/H1N1
12.06.2009
Nachdem gestern die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Influenza mit einem Virus vom Typ A/H1N1 die Pandemie-Warnstufe 6 ausgerufen hat, hat das Internationale Tierseuchenamt (OIE) seine Ansichten bezüglich des Erregers noch einmal bekräftigt. OIE-Generaldirektor Bernard Vallet verwies darauf, dass bisher eine Rolle von Tieren bei der Verbreitung der Seuche nicht nachgewiesen werden konnte. Die OIE hält ihre Empfehlungen bzgl. des Erregers aufrecht. Demnach sollen die Veterinärbehörden die Tierpopulationen auf Anzeichen der Erkrankung beobachten, ggf. geeignete Tests durchführen und im Falle eines
Nachweises umgehend die OIE benachrichtigen. Zudem verweist die OIE nochmals darauf, dass Schweine und Schweineprodukte keine Infektionsquelle darstellen. Die Verhängung von Importverboten für Schweine und Schweineprodukte aus Ländern, in denen Menschen an dem Virus erkrankt sind, sind nach Ansicht der OIE nutzlos und entsprechen nicht den internationalen Standards. Zudem wird nochmals darauf verwiesen, dass die Tötung von Schweinen im Rahmen der Seuchenprophylaxe bzgl. dieses Virus nicht sinnvoll ist und von der OIE nicht empfohlen wird.