Rheinland-Pfalz: Impfköder gegen Schweinepest werden ausgelegt
08.06.2009
In Eifel, Westerwald und Pfalz werden zur Bekämpfung der Schweinepest bei Schwarzwild vom 19. bis 21. Juni 2009 Impfköder ausgelegt. Sie erinnern vom Aussehen an ein Stück Seife und sollten nicht berührt werden, obgleich sie für den Menschen ungefährlich sind. Die diesjährigen Impfaktionen gegen die Wildscheinepest wird das Land Rheinland-Pfalz voraussichtlich rund 700.000 Euro kosten. Mit den Impfungen wurde im Jahr 2002 in Rheinland-Pfalz begonnen. Schweine haltende Landwirte sind auch in ihrem Interesse aufgefordert, alle erforderlichen Maßnahmen einzuhalten, um einen direkten oder indirekten Kontakt zwischen
Haus- und Wildschweinen zu vermeiden. Jedoch ist eine Impfung gegen die Erkrankung bei Hausschweinen verboten.
Im Jahr 2009 kam es bisher zu 14 Schweinepest-Neuausbrüchen bei Wildschweinen im Westerwald. In der Pfalz wurden bislang acht Fälle nachgewiesen. In der Eifel ist seit etwa zwei Jahren kein Fall der Tierseuche festgestellt worden. Über Aktuelles zur Schweinepest und den Stand der Virusnachweise bei Wildschweinen in Rheinland-Pfalz kann man sich auf der Internetseite des Landesuntersuchungsamtes informieren.